Zen, Meditation & Texte

 

 

Nur wenn Gott mit Seiner Liebe, Weisheit und Allmacht unser Herz vollständig ausfüllt, finden Angst und Leid keinen Halt und Nährboden mehr darin. Mögen diese spirituellen Lieder und Texte dazu einladen, Gott in der unpersönlichen Stille des Herzens zu erfahren.

 

 

 

 

 

"Manchmal stellen wir uns diese Frage:

Warum leben wir oft Untertage?

So unbewusst, fern vom Sonnenlicht;

Die meisten von uns wissen nicht,

Dass sie die Sonne nur vergessen haben,

Die immer scheint, sogar an grauen Tagen

Und unser Herz wärmt und nichts vermisst,

Weil sie das Leben selber ist.

 

Darum sind wir hier, danach suchen wir;

Ein kleines Kind lebt, was wir sind,

Nur wir nicht mehr!

Darum sind wir hier, danach streben wir;

Doch nur im Sein liegt die Erfüllung

Und unser Lebenselixier.

 

Die meisten wollen niemals älter werden,

Nicht länger krank sein und am Ende sterben;

Dennoch leben sie in Siechtum und Zwist,

Bis die Uhr abgelaufen ist.

Ein Kind erlebt die einzig wahre Freude,

Das kleine Herz pulsiert vor Glück im Leibe,

Ganz natürlich im Spiel des lebendigen Seins;

Nur Jetzt! Ein Ziel? - da gibt es keins.

 

Im Hier und Jetzt erscheint das Licht auf Erden,

Ist Gottes Sein alles, was ist, und werden

Die Menschen fortan den Frieden bringen,

Einander lieben, nicht bezwingen.

Wir alle können uns im Herzen finden,

Mit Achtsamkeit das Leiden überwinden;

Denn unter der harten Schale liegt der Kern,

Die Liebe Selbst, ein heller Stern."

"Seint" aus gleichnamiger CD

 

 

 

 

 

"Seid stille

 und erkennet,

 dass Ich

 Gott bin!"

 

 Bibel, Psalm 46.11

 

 

 

"Ich spreche aus der Stille des Seins heraus. JETZT. Ich geleite dich zu mir mit Worten und Zeichen, die aus der Tiefe des gegenwärtigen Augenblicks kommen und welche deine Seele aufnimmt wie Regentropfen, die auf ausgedörrten Wüstenboden fallen.

Ich bin das unpersönliche Leben, das All-Eine und wohne im Herzen und bringe mich durch das Licht und die Freude des Seins zum Ausdruck. Er-innere dich! Jetzt kann die Suche ein Ende haben, denn alles Sehnen galt mir, deinem göttlichen Selbst. Solange du glaubst, eine von mir getrennte, eigenmächtige Person zu sein, werden Angst und Leid dein persönliches Leben bestimmen! Komm zurück zu mir und sei in meiner Liebe."

 

 

"Ich spreche jetzt so lang zu dir, bis du mich endlich hörst,

Und siehst, dass alles, was du fühlst, allein zu dir gehört!

Verlasse mich, und du verlässt den Urgrund allen Seins,

Und irrst herum in Raum und Zeit und fühlst dich so allein.

 

Drum spreche ich so lang zu dir, bis du mich in dir spürst,

Und mich nicht mehr so unbedacht an andere verlierst!

Verlasse mich, und du verlässt die Seele und dein Glück,

Und findest nur durch Dunkelheit zu mir ins Licht zurück.

 

 

 

Ich bin doch hier, in dir!

Das, was du fühlst, bin Ich;

Drum verlier nicht

Dein Herz.

Die Sehnsucht nach der Liebe, ist die Sehnsucht nach dir selbst!

Ich bin es, was du wirklich suchst, und das, was du erhältst,

Ist eine Liebe, größer noch, als alles, was du kennst,

Und die für alle Zeit ganz tief in deinem Herzen brennt.

 

Ich bin in deinem Herzen, und im Herzen bin ich du;

Wir zwei sind Eins und alles, was ich ständig für uns tu:

Ich spreche jetzt so lang zu dir, bis du mich endlich hörst,

Und siehst, dass alles, was du fühlst, allein zu dir gehört."

"bis du mich hörst" aus gleichnamiger CD

 

 

"Wenn du dich mir, dem Leben im JETZT, vollkommen öffnest und hingibst, lege Ich meinen heiligen Geist in all dein Sein, Tun und Verständnis. Gehe, handle und spreche aus dem tiefen Bewusstsein heraus, dass Ich all deine Schritte lenke, deine Hände führe und mit deinen Worten spreche. Fürchte dich nicht, sondern wisse, dass es meine Liebe, Weisheit und Allmacht ist, die dich in allem leitet."

 

"Mein wohl allergrößter Lehrer war der Trennungs-Schmerz!"

"In Zeiten großer Sehnsucht
Möchte das Leben uns berührn;
Suchen die Menschen nach sich selbst,
Denn das, was sie verliern,
Ist mehr, als wir erträumen;
Ist jenes Eine, das man schlicht
Und einfach nur erfahren kann:
Reines Bewusstsein, Innenlicht!

 

Ein Weg, der in die Freiheit führt,
Geht über mich hinaus.
Die Einsicht in die Wirklichkeit
Entzieht mir die Persönlichkeit.

 

Ein Weg, der in die Freiheit führt:
Der stille Geist des Zen;
Die Leerheit als Erfüllung sehn,
Ist, was das Herz erkennt.

Wo Mitgefühl und Güte
Nicht länger fromme Wünsche sind;
Gelebt in tiefer Achtsamkeit
Und alles Leid ein Ende nimmt.
In Zeiten großer Sehnsucht
Hält Buddha diesen Augenblick,
Die zarte Blume, in der Hand;
Das Leben selbst, das wahre Glück."
"Zen" aus CD "Sein"

 

 

Zen-Meditation

 

ist der vollkommen bewusste und achtsame Ausdruck des Seins; des Gewahrseins der ureigenen stillen und lebendigen Präsenz Gottes. Leben im JETZT ist die erwartungslose Ausrichtung auf das, was in diesem Moment gegeben IST.

 

In der Zen-Meditation erlischt die Person, das kleine und begrenzte "Ich", hebt sich ein Schleier der Täuschung und Trennung und gibt den Blick frei auf die Ein-Sicht des göttlichen Bewusstseins. Der konditionierte Gedankenstrom endet, weil der Geist aus seiner unbewussten Identifikation mit dem stets beurteilenden und zeitlich orientierten Verstand erwacht, sich darüber erhebt und zur göttlichen Gegenwart und Stille zurückkehrt. Die Umwelt erscheint JETZT friedlich gesonnen und EINS mit dem Leben. Ein problematischer Bezug zur Lebens-Situation findet nicht mehr statt, weil die vergänglichen Formen im JETZT allesamt an Bedeutung verlieren. "Es ist, wie es ist, sagt die Liebe!" Das ewige Leben Gottes wird als unsere wahre und beständige Natur, sowie Träger der kurzweiligen Erscheinungsformen, erkannt und gewürdigt. Der erwachte und unpersönliche Geist betrachtet die kurzweiligen Erscheinungsformen mit Mitgefühl, Liebe und Güte, sowie jeden Augenblick im Alltag als neu und vollkommen. Der erwachte Mensch handelt aus der gegenwärtig lebendigen Kraft und Inspiration Gottes heraus und bewirkt somit stets das Gute und Heilsame im Leben.

 

Erlösung geschieht JETZT;

Befreit von der imaginären Person, vergeht das Leid,

entsteht das Heil auf Erden.

Es erwacht der Geist zur Stille

und zu neuem Leben

im friedvollen Sein Gottes.

 

"Die größte Offenbarung ist die Stille."

Lao Tse

 

Stille Reise

 

"Diese Worte, aus der Stille des Seins,

Unglaublich tief und wahr dringen sie ein

In Mark und Bein,

Diese Worte, diese Worte.

Die Stille, spricht durch diesen Mann,

Nimmt mich mit auf die Reise,

Wie es sonst niemand kann;

Diese Stille, diese Stille,

Auf der Reise.

 

Stille Reise, ins Licht der Gegenwart,

Nur gehen, um zu gehen,

Achtsam auf dem schmalen Pfad,

Stille Reise, stille Reise.

Der Weise, schaut mit neutralem Blick,

Beobachtet, was hier geschieht

Und sieht darin das Glück,

So weise, ganz leise,

Auf der Reise.

 

 

Möchtest du mit mir die Sterne ansehn,

Und die vielen bunten Blumen,

Die am Wegrand stehn;

Die Verbundenheit erkennen

Und Lebendigkeit spürn;

Mit der Liebe deines Herzens

Jeden Baum berührn?

Erfahren, was es heißt,

Im Frieden zu sein;

Die Gedanken zu verlieren,

Die dich kurz und klein

Gehalten haben,

In dem dunklen Kerkerverließ;

Eine Zukunft malten,

Die nie wirklich Gutes verhieß?

 

Geh mit mir, ganz leise,

Auf die Reise."

"Stille Reise" aus CD "Sein"

 

 

 

 

Woher der Wind auch weht....

Wohin der Wind auch geht....

Blicke nicht vor, nicht zurück,

Frei bist du nur in diesem

Augenblick.

 

 

Erkenntnisse:

Es ist vollkommen unzureichend, an Gott zu glauben! Denn nur, wenn das vom Wahnsinn besessene Ego, die eingebildete Person, vollständig zum erliegen kommt, kann das göttliche Sein Kraft der Liebe durch uns auferstehen. Die permanente spirituelle Praxis, das Leben im JETZT, ist somit entscheidend; sowie die vielen Herausforderungen des Alltages nur als Schlüssel dienen zum Königreich Gottes.

Vom Augenblick der Liebe...

 

 

 

 

Im Garten vor mir steht ein kleines Wunder der Natur,

So strahlend schön, so lieblich und vollkommen;

Ihr Duft verströmt sich zärtlich

Und weckt Lebenslust, doch nur

Im Augenblick, - schon bald ist er zerronnen!

 

Zerronnen mit der Zeit, die auch den Frühling altern lässt,

Und alles zeichnet, was da liebt und leidet.

Die Rose ist der Augenblick, sie hält nicht an ihm fest;

Nur ich bin es, der sie um ihre Anmut fast beneidet.

 

Die Rose ist die Liebe, doch sie weiß selbst nicht warum?!

In ihrer Schönheit öffnet sich die Blüte.

Die Sonne färbt sie rot und ihre Stille macht mich stumm;

Mit Demut entfaltet sich Gottes Güte.

 

Im Garten steht ein Wunder, und ich erkenne überdies

Die Liebe, die da blüht auch in uns allen;

Den Augenblick, die Kraft, die darin stets verborgen liegt,

Und tief berührt lass ich das Rosenmesser fallen.

"Die Rose" aus CD "Sein"

 

Herzlichen Dank an Jimdo GmbH und Pixabay!